Layouts & Navigation
Phi organisiert das Surfen um eine vertikale Seitenleiste und eine Auswahl an Layout-Modi. Wenn du von Chrome oder Safari wechselst, ist das die größte Umstellung, und die, mit der du dich am ehesten zuerst vertraut machen solltest.
Warum eine vertikale Seitenleiste?
Die meisten modernen Bildschirme sind breit, nicht hoch. Horizontaler Platz ist meist reichlich da, während der vertikale Platz zuerst knapp wird, besonders beim Lesen, Schreiben, Recherchieren oder Arbeiten in Web-Apps. Eine vertikale Seitenleiste nutzt die Form moderner Displays besser aus und lässt mehr Raum für die eigentliche Seite.
Layout-Modi
Phi bietet drei Layout-Modi, damit du wählen kannst, wie viel Bildschirmplatz an den Inhalt geht und wie viel an die Browser-Bedienelemente. Du wählst einen bei der Ersteinrichtung und kannst ihn jederzeit ändern.
- Performance, gibt der Seite den meisten Raum. Der Modus nutzt die vertikale Seitenleiste für Tabs und Lesezeichen und entfernt die Adressleiste aus dem Inhaltsbereich.
- Ausgewogen, behält die vertikale Seitenleiste, ergänzt aber die Adressleiste über dem Inhalt. Der Mittelweg zwischen Platzeffizienz und Vertrautheit.
- Komfortabel, sieht einem klassischen Browser am ähnlichsten: Tabs oben, eine sichtbare Adressleiste und ein Layout nah an Chrome. Die Tabs wandern in die horizontale Leiste, die Seitenleiste tritt damit im Alltag in den Hintergrund.
Womit fange ich an?
- Du wechselst von Chrome oder Safari: Starte mit Komfortabel.
- Du magst einen modernen Seitenleisten-Browser: Starte mit Ausgewogen.
- Du willst maximalen Platz für die Seite: Nimm Performance.
Breitere Umstiegshinweise findest du unter Umstieg auf Phi.
Tabs, angeheftete Tabs und Lesezeichen
In Phi wohnen Tabs, angeheftete Tabs und Lesezeichen alle zusammen in der Seitenleiste, denn eigentlich sind sie Ausprägungen derselben Sache: der Seiten, die dir wichtig sind. Tabs sind gerade offen, angeheftete Tabs sitzen oben für Seiten, in denen du zu Hause bist, und Lesezeichen sitzen darunter für Seiten, die du behalten willst. Eine einfache Merkregel: Angeheftete Tabs sind Seiten, in denen du lebst; Lesezeichen sind Seiten, die du behalten willst.
Wie Lesezeichen sich an Ort und Stelle als Tabs öffnen und wie du Seiten anheftest und organisierst, steht in Lesezeichen & angeheftete Tabs. Umstiegsnotizen zu Arc und Dia findest du unter Umstieg auf Phi.
Split View
Split View stellt zwei Seiten nebeneinander im selben Fenster dar. Das ist praktisch, um gleichzeitig zu lesen und zu schreiben, zwei Seiten zu vergleichen oder Dokumentation neben einer Web-App zu behalten, statt hin und her zu springen.
Zum Erstellen klickst du mit der rechten Maustaste auf einen Tab, ein Lesezeichen oder einen angehefteten Tab und wählst Als Split öffnen, oder du ziehst einen Tab auf die aktuelle Seite. Du kannst auch die Wahltaste (⌥) gedrückt halten und auf einen angehefteten Tab, ein Lesezeichen oder einen Link auf einer Webseite klicken. Phi öffnet das Ziel neben dem aktuellen Tab in Split View.
Tab-Gruppen
Tab-Gruppen fassen zusammengehörige Tabs in einer benannten Gruppe zusammen, praktisch, wenn mehrere Seiten zum selben Projekt, zur selben Reise, zum selben Recherchethema oder zur selben Shopping-Runde gehören.
Split View und Tab-Gruppen sind darauf ausgelegt, zusammenzuarbeiten: Du kannst Split View innerhalb einer Gruppe verwenden und geteilte Tabs in eine Gruppe hinein- oder aus ihr herausbewegen. So bleibt zusammengehörige Arbeit geordnet, statt als lose Tabs herumzuschweben.
Eine einfache Arbeitsteilung: Split View ist für Vergleich und Multitasking da; Tab-Gruppen ordnen eine Aufgabe, ein Projekt oder ein Thema.
Der Assistent versteht dein Layout
Wenn du aus einem Split View heraus chattest, kann Phi Kontext von beiden Seiten nutzen. Wenn du aus einer Tab-Gruppe heraus chattest, kann es Kontext aus der ganzen Gruppe nutzen. Du kannst also über zusammengehörige Seiten hinweg fragen, ohne deinen Aufbau zu erklären. (Tipp: Mit ctrl+tab blätterst du durch deine letzten Tabs, mit ctrl+shift+tab gehst du zurück.)